Empfindungen und Wahrnehmungen im alltäglichen Dialog!
Ich habe keine Lust mehr dem ermüdenden Zeitraffer meiner
sozial digitalen Netzwerke hinterher zu hetzen. Schon oft wollte ich mich
einfach ausklinken, was mir nie gelang, nicht gelingt. Reduzierte, reduziere meine
Frequenzen, schließe häufiger die Augen, übersehe Meldungen, schreibe daran
vorbei, lösche vermehrt, bin deplatziert. Es nützt nichts. Wollte und will doch
nur die Kunst des Wortes teilen, Frieden und Freundschaft preisen. Unterhaltung
und Wissen konsumieren, statt gegen Hass und Wut zu argumentieren. Dennoch
bleibe ich dabei und sehne dem wahren Nutzen entgegen. Auf das es mir gelingt
daraus zu lernen, statt mich von den Menschen zu entfernen.
